Zwei Wanderer mit Stöcken und Rucksäcken auf einem Gipfelgrat, Wolken und Berge im Hintergrund.
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Neue Studie: Die Anatomie des Sommergasts in Österreich

02.06.2026
  • Gästebefragung T-MONA mit neuen Daten zu Österreich-Gästen im Sommer

  • Durchschnittsgast: 52,4 Jahre, Stammgast und aus Deutschland

  • Durchschnittliche Tagesausgaben: 193 Euro

  • Zufriedenheit mit Urlaub in Österreich ist hoch (1,6 auf einer Skala von 1–6)

Anfang Mai präsentierte die Österreich Werbung ihre Sommerpotenzialstudie mit einem durchwegs positiven Ausblick auf die kommenden Monate. Ergänzend bieten jetzt die neuen Ergebnisse der Gästebefragung T-MONA weitere Einblicke. Während die Potenzialstudie den kommenden Sommer prognostiziert, blickt T-MONA auf das tatsächliche Gästeverhalten: Über 24.000 Menschen wurden während ihres Österreich-Urlaubs im vergangenen Sommer befragt. Die Antworten bringen wertvolle Details zu Präferenzen, Verhalten und Gästestruktur und beziehen sich jeweils auf die Reisemonate Mai bis Oktober 2025.

„Österreich muss sich nicht zwischen Stabilität und Wachstum entscheiden. Unsere Nahmärkte sind ein starkes Fundament. Gleichzeitig setzen wir auf eine gezielte Internationalisierung, um neue Wertschöpfung zu schaffen. Denn die Zukunft liegt nicht in immer mehr Gästen, sondern in einem qualitätsorientierten Ganzjahrestourismus, der Regionen stärkt und Österreich international noch erfolgreicher positioniert“, erklärt Astrid Steharnig-Staudinger, Geschäftsführerin der Österreich Werbung.

Gut gebildet und zahlungskräftig

Laut T-MONA ist der durchschnittliche Gast im Sommer 52,4 Jahre alt. 44 Prozent der Befragten kommen aus Deutschland. Damit stellen unsere Nachbarn die mit Abstand größte Gästegruppe, gefolgt von den inländischen Gästen.

Fast die Hälfte (48 Prozent) kann einen Hochschul- oder Universitätsabschluss vorweisen. Und mehr als die Hälfte (51 Prozent) verfügt über ein Haushaltsnettoeinkommen von über 4.000 Euro.

Pro Tag lässt sich ein Gast den Sommerurlaub in Österreich durchschnittlich 193 Euro kosten (exklusive Anreise). Inländische Gäste sind mit durchschnittlichen Tagesausgaben von 185 Euro ausgabenfreudiger als Gäste aus Deutschland mit 169 Euro.

Recherchiert wird im Netz, gebucht direkt bei der Unterkunft

Für die Suche nach ihrer Unterkunft setzen unsere Gäste primär auf Suchmaschinen (36 Prozent) und Internet-Reiseportale (35 Prozent). Gebucht wird von der überwiegenden Mehrheit (63 Prozent) direkt bei der Unterkunft. Internet-Buchungsportale nutzen laut Befragung 22 Prozent – Tendenz steigend.

Gäste schauen nicht nur auf den Preis

Die wichtigsten Gründe für die Wahl der Destination im Österreich-Urlaub sind Natur und Landschaft (60 Prozent), die Unterkunft selbst sowie Sehenswürdigkeiten/Kultur (jeweils 28 Prozent). Bei der Wahl der konkreten Unterkunft schlägt der Faktor Lage (68 Prozent) den Preis (51 Prozent).

Die beliebteste Urlaubsart im Sommer ist nach wie vor der Wander- und Bergsteig-Urlaub (45 Prozent). Wandern ist mit 65 Prozent auch die am häufigsten ausgeübte sportliche Aktivität, gefolgt von Schwimmen und Baden (43 Prozent) und Radfahren/Mountainbiking (26 Prozent). Nur 23 Prozent der Befragten gehen im Sommerurlaub in Österreich keiner sportlichen Aktivität nach.

Hohe Zufriedenheit, viele Stammgäste

Unsere Urlauber:innen halten Österreich die Treue: 66 Prozent der Befragten sind Stammgäste und kommen alle ein bis zwei Jahre oder öfter nach Österreich.

Man darf davon ausgehen, dass dazu auch die hohe Zufriedenheit beiträgt: Auf einer Skala von 1 bis 6 (1 für „äußerst begeistert“) liegt die Zufriedenheit unserer Gäste mit ihrem Aufenthalt bei 1,6. Da wundert es nicht, dass 94 Prozent der Befragten Österreich als Urlaubsland weiterempfehlen würden.

Studie für die Tourismusbranche kostenlos

Die österreichische Tourismusbranche kann die Studie T-MONA Österreichgäste im Sommer 2025 hier kostenlos anfordern.

Hier gibt es die Presseinformationen zur Sommerpotenzialstudie und hier kann die Tourismusbranche die Basisinformationen zur Sommerpotenzialstudie 2026 kostenlos anfordern.

Rückfragehinweis
Foto von Manfred Huber
Manfred HuberTeam Corporate Communications

Redaktion B2B, Presse

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